Kinoprogramm März 2026

Filmbeschreibungen

CHIHIROS REISE INS ZAUBERLAND – Spirited Away

Japan 2001 | Regie: Hayao Miyazaki | 125 Min. | OmU: Japanisch / deutsche Synchronfassung | Ab 8 Jahren | Drehbuch: Hayao Miyazaki | Mit: Sidonie von Krosigk, Elisabeth Günther, Nina Hagen u. a.

Am Ende des Tunnels liegt eine andere Welt, und wer in diese eindringt, muss sich wundern – und vor allem hüten. Doch das wissen Chihiros Eltern nicht, als sie sich in Begleitung ihrer zehn Jahre alten Tochter dorthin verirren und von einem Teller essen, der als Weihgabe für Götter dargebracht wurde. Unversehens verwandeln sie sich in Schweine und die verzweifelte Chihiro muss, um ihre Eltern retten zu können, als Gehilfin im Badehaus der Hexe Yubaba anheuern …

Vor 25 Jahren (2001) kam ein Film in die japanischen Kinos, der die Welt erstaunte und für viele bis heute der schönste Anime aller Zeiten ist. Visuell atemberaubend begleitet CHIHIROS REISE ein kleines Mädchen auf dem Weg zu sich selbst, voller faszinierender Figuren und Einfälle. Das Meisterwerk gilt wohl zu Recht als Höhepunkt im Schaffen von „Animationsgott” Hayao Miyazaki.


FATHER MOTHER SISTER BROTHER

USA, Irland, Frankreich 2025 | Regie, Drehbuch: Jim Jarmusch | 111 Min. | OmU: Englisch / deutsche Synchronfassung | Ab 12 Jahren | Kamera: Frederick Elmes, Yorick Le Saux | Musik: Anika, Jim Jarmusch | Mit: Cate Blanchett, Adam Driver, Charlotte Rampling, Mayim Bialik, Vicky Krieps, Tom Waits, Sarah Greene, Indya Moore, Luka Sabbat

In dem als Triptychon komponierten Spielfilm kreisen drei Geschichten um die Beziehungen erwachsener Kinder zu ihren teils distanzierten Eltern und untereinander. Jedes der drei Kapitel spielt in der Gegenwart, jedes in einem anderen Land: FATHER ist im Nordosten der USA angesiedelt, MOTHER in Dublin und SISTER BROTHER in Paris. Es ist eine Reihe von Charakterstudien, ruhig, beobachtend und ohne Wertung – und zugleich eine Komödie, durchzogen von feinen Fäden der Melancholie.

In seinem neuesten Geniestreich lässt Regie-Ikone Jim Jarmusch das illustre, hochkarätige Starensemble die Untiefen familiärer Beziehungen ausloten. FATHER MOTHER SISTER BROTHER wurde bei den Filmfestspielen von Venedig 2025 mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet.


MILITANTROPOS

Ukraine, Österreich, Frankreich 2025 | Regie, Drehbuch, Schnitt: Tabor Collective (Alina Gorlova, Simon Mozgovyi, Yelizaveta Smith) | 111 Min. | OmU: Ukrainisch / OmeU | Ab 14 Jahren | Kamera: Viacheslav Tsvietkov, Khrystyna Lizogub, Denys Melnyk | Musik: Peter Kutin

Inmitten von Verwüstung und Grausamkeit wird der Mensch vom Krieg absorbiert – und der Krieg seinerseits wird zum Teil des Menschen. MILITANTROPOS ist ein Kaleidoskop des Kriegsalltags, eine eindringliche Suche nach den Bedingungen des Menschseins in von der russischen Invasion zersplitterten Lebensrealitäten.

Der Titel leitet sich von lateinisch „miles“ (Soldat) und griechisch „anthropos“ (Mensch) ab und bezeichnet eine Persona, die Menschen im Zustand des Krieges annehmen.

Inszeniert vom in Kiew beheimateten TABOR Collective und koproduziert mit Mischief Films (Österreich), verdichtet der Film dokumentarische Beobachtung zu einer kraftvollen, ebenso poetischen wie verstörenden Reflexion über eine Gesellschaft im Ausnahmezustand.


VIER MINUS DREI

Österreich, Deutschland 2026 | Regie: Adrian Goiginger | 120 Min. | Originalfassung: Deutsch | Ab 12 Jahren | Drehbuch: Senad Halilbašić | Kamera: Paul Sprinz | Schnitt: Simon Blasi, Martin Pfeil | Musik: Arash Safaian | Mit: Valerie Pachner, Robert Stadlober, Hanno Koffler, Stefanie Reinsperger, Ronald Zehrfeld u. a.

Barbara (Valerie Pachner) und ihr Partner Heli (Robert Stadlober) leben als professionelle Clowns mit ihren Kindern Fini und Thimo den Traum eines alternativen, von Freude erfüllten Lebens – und lachen auch über das, was misslingt. Als Barbara wie aus dem Nichts durch einen Unfall ihre Familie verliert, bricht eine Welt für sie zusammen. Doch Barbara stellt sich ihrem Schicksal. Mutig und unkonventionell findet sie ihren ganz eigenen Weg, mit der Trauer umzugehen.

Ein Film von Adrian Goiginger („Die Beste aller Welten“, „Rickerl“), ein Film über Liebe, Verlust und Hoffnung basierend auf wahren Begebenheiten und dem gleichnamigen Bestseller von Barbara Pachl-Eberhart.


LOIS WEINBERGER – Ruderal Society

Österreich 2025 | Regie, Drehbuch, Schnitt, Kamera: Markus Heltschl | 96 Min. | Originalfassung: Deutsch (teilweise mit Untertiteln) | keine Altersfreigabe | Ton: Gabi Heltschl, Gregor Kuschel | Musik: Thomas Larcher | Lesung der Gedichte: Beatrix Doderer

/Ruderal: eine Pflanze, die auf Brachflächen oder zwischen Müll wächst, insbesondere als Pionierpflanze

Lois Weinberger (1947–2020) ist einer der bedeutendsten österreichischen Künstler der letzten Jahre. Er stellte Ruderale in den Mittelpunkt seiner Überlegungen und Interventionen. Bereits Ende der 1980er Jahre begann er, Pflanzen in seine künstlerische Praxis einzubeziehen, und wurde damit zu einem der Pioniere einer Bewegung, die einen neuen, nicht romantisierten Blick auf die Beziehung zwischen Mensch und Natur wirft.

„Der Film ist absolut faszinierend. Er zeigt Momente der Inspiration und Anmut, indem er das Werk und Vermächtnis des Künstlers porträtiert.“ – Eva Sangiorgi, Viennale


CALLAS, DARLING

Österreich, Albanien, Deutschland 2025 | Regie, Drehbuch: Julia Windischbauer | 89 Min. | OmU: Deutsch, Albanisch | Kamera: Leander Hartung | Schnitt: Julia Windischbauer, Vivian Bausch | Musik: Nils Strunk | Ton: Luis Seemann | Mit: Julia Windischbauer, Almut Zilcher, Jeremias Meyer

Marie (26) macht einen letzten Tankstellenstop, bevor sie aus dem Leben scheiden möchte, als plötzlich Gerlinde (70) vor ihrem Auto auftaucht. Sie sucht eine Mitfahrgelegenheit nach Albanien, dem Kindheitsort ihrer verstorbenen Partnerin. Gemeinsam machen sich die beiden verlorenen Seelen auf die Reise – mit Capri-Sonne, schweren Mundwinkeln und der leisen Hoffnung auf einen Neuanfang.

Das von der Burgschauspielerin Julia Windischbauer eigenfinanzierte Spielfilmdebüt entführt das Publikum auf eine Reise von Mitteleuropas Rastplätzen quer durch Südosteuropa bis zur albanischen Küste nach Vuno. Mit großer Sensibilität erzählt es von menschlichen Beziehungen und regt zum Nachdenken über das Leben und die Verbindungen zwischen den Generationen an.


NOUVELLE VAGUE

Frankreich 2025 | Regie: Richard Linklater | 105 Min. | OmU: Französisch / deutsche Synchronfassung | Ab 12 Jahren | Drehbuch: Holly Gent, Laetitia Masson, Vincent Palmo Jr., Michèle Pétin | Kamera: David Chambille | Schnitt: Catherine Schwartz | Mit: Guillaume Marbeck, Zoey Deutch, Aubry Dullin, Adrien Rouyard, Antoine Besson

Richard Linklaters mitreißende Hommage an Jean-Luc Godards Klassiker „Außer Atem“ erzählt von den Dreharbeiten des bahnbrechenden Krimidramas – wunderbar-verspielt, gnadenlos lustig und temporeich. Guillaume Marbeck brilliert als unorthodoxer Regisseur, der mit allen Regeln bricht, während Zoey Deutch als seine US-Hauptdarstellerin Jean Seberg für Chaos sorgt. Aubry Dullin spielt, ja verkörpert Jean-Paul Belmondo, ein Beleg für Linklaters beeindruckendes Gespür für die richtige Besetzung.

Mit viel Liebe zum Detail wirkt der Film, als hätte er die Dreharbeiten des Klassikers tatsächlich begleitet, und fängt voller Humor den Esprit der frühen 1960er Jahre ein. Ein charmantes, liebevoll inszeniertes Kinoerlebnis nicht nur für Cineasten und Publikumsliebling in Cannes 2025.


KINO DES LEBENS: Blind Date

Unter diesem Motto findet an jedem ersten Donnerstag eines Monats von 14:30 bis 17:30 Uhr eine Filmtherapie-Gruppe mit Otto Teischel statt. Der Eintritt ist frei, eine Teilnahme nur nach verbindlicher schriftlicher Anmeldung möglich unter: teischel@mailbox.org (bis 2 Tage vorher).


MEIN NEUES ALTES ICH – Eine Reise in das Mysterium der Menopause

Dänemark, Deutschland 2025 | Regie: Louise Unmack Kjeldsen | 90 Min. | OmU: mehrsprachig / deutsche Synchronfassung | keine Altersfreigabe

Obwohl die Hälfte der Weltbevölkerung die Menopause erlebt und viele Frauen darunter so leiden, dass ihr Alltag stark beeinträchtigt ist, ist diese Lebensphase noch immer wenig erforscht. Über Jahrhunderte trugen historische Vorurteile dazu bei, dass viele Betroffene im Stillen litten und Wissen bis heute begrenzt ist. Nun suchen Forschende weltweit nach Antworten, um die Auswirkungen des Östrogenrückgangs auf Körper und Gehirn zu ergründen.

MEIN NEUES ALTES ICH bricht Tabus, deckt Mythen und Fehlinformationen auf und rückt die Menopause in ein neues Licht.


Freitag, 20. März, 20.30 Uhr
FILM+KONZERT:

SQUAREARS vertonen live THE WIZARD OF OZ (1925)

USA 1925 | Regie: Larry Semon | 93 Min. | stumm | jugendfrei | Buch: L. Frank Baum | Mit: Larry Semon, Dorothy Dwan, Oliver Hardy, Curtis McHenry

Basierend auf dem Kinderbuchklassiker THE WIZARD OF OZ von L. Frank Baum entführt die Stummfilmadaption von 1925 in eine fantasievolle Welt voller Witz und Magie. Starkomiker Larry Semon führte Regie und übernahm drei zentrale Rollen; an seiner Seite ist der junge Oliver Hardy vor seiner späteren Partnerschaft mit Stan Laurel zu sehen.

Live vertont von SquarEars (Paul Zlattinger & Sebastian Weiss) mit Geige, Gitarre, Stimme und Electronics wird der Film zu einem audiovisuellen Erlebnis, das den Klassiker in eine einzigartige, neue Atmosphäre taucht.


LA GRAZIA

Italien 2025 | Regie, Drehbuch: Paolo Sorrentino | 133 Min. | OmU: Italienisch / deutsche Synchronfassung | Ab 12 Jahren | Kamera: Daria D’Antonio | Schnitt: Cristiano Travaglioli | Mit: Toni Servillo, Anna Ferzetti, Orlando Cinque, Massimo Venturiello

Liebe. Zweifel. Verantwortung. Vaterschaft. Ethik. Diese Themen begleiten Mariano De Santis, den scheidenden Präsidenten Italiens. Während sich seine Amtszeit dem Ende zuneigt, steht er vor folgenschweren Entscheidungen – politischer wie persönlicher Natur. Inmitten moralischer Dilemmata muss er sich seinem Gewissen stellen und Rat bei den Menschen suchen, die ihm am nächsten stehen, darunter seine Tochter Dorotea. Gemeinsam stellen sie sich der zeitlosen Frage: Wem gehören unsere Tage?

Als intime Reflexion über Identität und Erinnerung zeichnet LA GRAZIA die unauslöschlichen Spuren nach, die ein Mensch durch Familie und Handeln hinterlässt. Mit Sorrentinos („La Grande Bellezza“) unverkennbarem poetischem Blick und einem stimmungsvollen Soundtrack wird der Film zu einem visuell eindrucksvollen und emotional tief berührenden Kinoerlebnis.


DAS GEHEIME STOCKWERK

Österreich 2025 | Regie:  Norbert Lechner | 96 Min. | deutsche Originalfassung | Ab 8 Jahren | Drehbuch: Katrin Milhahn, Antonia Rothe-Liermann | Kamera: Daniela Knapp | Schnitt: Andreas Baltschun | Mit: Silas John, Annika Benzin, Tobias Resch, Max Reinwald, Ben Winkler

Die Eltern des 12-jährigen Karli renovieren ein historisches Grand Hotel. Als der Fahrstuhl in einem geheimen Stockwerk die Türen öffnet, findet sich Karli im Jahr 1938 wieder. Dort freundet er sich mit dem jüdischen Mädchen Hannah und dem Schuhputzerjungen Georg an. Sie staunen besonders über Karlis „schwarzes Kasterl“ – zugleich Fotoapparat, Grammophon und Fernsprecher. Als Georg eines Diebstahls bezichtigt wird, müssen die drei Kinder einen Kriminalfall lösen.

Klug gestrickt, verbindet der Film unsere Gegenwart mit einer Vergangenheit, deren lange Schatten bis heute spürbar sind. Voller Empathie und ohne Schockmomente gelingt dem Film trotz humoriger Note eine ernsthafte Vermittlung der NS-Zeit für ein junges Publikum. (Text: kinderfilmfestival.at)


Am letzten Donnerstag eines Monats spürt Psychotherapeut und Cineast Otto Teischel gemeinsam mit dem Publikum im Saal den Gefühlen und Schlüsselmomenten eines ausgewählten Films nach, in denen Filmkunst und (Über-)Lebenskunst sich berühren …

Donnerstag, 26. März, 19.30 Uhr
KINO DES LEBENS: Engagiert …

DER OLIVENBAUM – El Olivo

Spanien, Deutschland 2016 | Regie: Icíar Bollaín | 100 Min. | Deutsche Synchronfassung | Ab 6 Jahren | Drehbuch: Paul Laverty | Kamera: Sergi Gallardo | Musik: Pascal Gaigne | Mit: Anna Castillo, Javier Gutiérrez

Alma ist Anfang 20, rebellisch und impulsiv. Ihre ganze Liebe gilt ihrem Großvater, der nicht mehr spricht, seit die Familie vor Jahren gegen seinen Willen den uralten Olivenbaum verkauft hat, und langsam im Nebel des Alters zu verschwinden droht. Alma beschließt zu handeln: Sie will den Olivenbaum nach Hause zurückholen, um so dem Großvater seinen größten Wunsch zu erfüllen. Doch der Baum steht längst als Symbol für Nachhaltigkeit eingetopft im Atrium eines Düsseldorfer Energiekonzerns. Hals über Kopf stürzt sich Alma in eine Reise, die Don Quijote alle Ehre machen würde …


Montag, 30. März, 20 Uhr
In Anwesenheit des Extremsportlers Lukas Kaufmann

RACE ACROSS AMERICA 2025

Österreich 2025 | Regie, Schnitt: Julia Ludwig | 70 Min. | Originalfassung: Deutsch | Ab 6 Jahren | Kamera: Timon Schott | Mit: Lukas Kaufmann

4.932 Kilometer und über 50.000 Höhenmeter in 9 Tagen, 13 Stunden und 40 Minuten: Der Extrem-Radrennfahrer Lukas Kaufmann sicherte sich beim weltweit längsten Radmarathon „Race Across America“ (RAAM) den zweiten Platz.

Was der Oberösterreicher auf seiner Fahrt quer durch die USA – von Wüstenhitze bis in die Rocky Mountains – erlebt und durchstanden hat, fasst dieser 70-minütige Film zusammen. Lukas Kaufmann begleitet die Vorstellung persönlich und berichtet von den Grenzen des menschlichen Körpers.


DJ AHMET

Nordmazedonien 2025 | Regie, Drehbuch: Georgi M. Unkovski | 99 Min. | OmU: Mazedonisch / deutsche Synchronfassung | Kamera: Naum Doksevski | Schnitt: Michal Reich | Mit: Arif Jakup, Agush Agushev, Dora Akan Zlatanova

Ahmet und sein kleiner Bruder Naim arbeiten als Schafhirten für ihren strengen Vater, der seit dem Tod seiner Frau noch verbitterter geworden zu sein scheint. Die einzige Flucht aus der trostlosen Isolation des nordmazedonischen Dorfes ist für Ahmet die Musik. Am liebsten hört er Techno und Hip-Hop – zumindest solange es das schwache Internet im Dorf zulässt. Eines Tages taucht Aya auf, ein junges Mädchen, das bislang in Deutschland lebte und jetzt für ihre Hochzeit wieder ins Dorf gebracht wurde. Ahmet ist hin und weg von der jungen Schönheit. Erst recht als er merkt, dass auch sie seine Liebe zur Musik teilt und sogar dazu tanzt … (nach www.wolframhannemann.de)

Mit jugendlicher Unbefangenheit, viel Witz und feinem Humor erzählt der beim Sundance Festival mit dem Publikumspreis ausgezeichnete Film eine berührende Boy-meets-Girl-Story im ländlichen Nordmazedonien, ohne je in Klischees abzudriften.


SEHNSUCHT IN SANGERHAUSEN

Deutschland 2025 | Regie, Drehbuch, Schnitt: Julian Radlmaier | 90 Min. | Deutsche Originalfassung | keine Altersfreigabe | Kamera: Faraz Fesharaki | Mit: Clara Schwinning, Marlene Hauser, Maral Keshavarz, Henriette Confurius, Paula Schindler, Ghazal Shojaei, Kyung-Taek Lie

Zwei Frauen begegnen sich in der ostdeutschen Kleinstadt Sangerhausen: Ursula, eine Kellnerin mit gebrochenem Herzen, und Neda, eine iranische YouTuberin mit gebrochenem Arm. An einem Sommerabend verliebt sich Ursula in eine geheimnisvolle Musikerin aus der Großstadt, während Neda überzeugt ist, in einer rätselhaften Straßenkehrerin eine alte Freundin aus Teheran wiederzuerkennen.